Erlebnisbericht von Steffi Lenk
Bestzeit verpasst, Erkenntnis gewonnen
Mein erst dritter Halbmarathon und schon gleich auf internationaler Ebene. Brüssel war einfach nur..... zu langsam für eine persönliche Bestzeit. Dabei hatte ich gar nicht mit ihr geliebäugelt und doch lag sie zum Greifen nah (nur 49 sek. entfernt).
Aber von Anfang an: Durch ein Gespräch erst drei Wochen vorher mit meinem ( ab und zu) Trainingspartner Sebastian Wendel entstand die Idee nach Brüssel zu fahren und internationale Wettkampfluft zu schnuppern. Gut, dass einer meiner Freunde dort im Moment wohnt und uns somit eine 1A Schlafgelegenheit mit optimal kurzem Anfahrtsweg zum Start gewährte.
Für Sebastian sollte es nur eine Übergangsstation zu einem Ultramarathon sein, für mich einfach eine etwas andere Sightseeing-Tour. Da ich so gut wie nichts zu verlieren hatte, was Platzierungen (innerhalb meiner Altersklasse) anging, entschied ich mich ohne Uhr zu laufen. Ja, genau dieselbe Idee hatten scheinbar einige Läufer, da bei KM 10 keiner den Arm hob, um auf die Zeit zu schauen. Und so lief ich 1:42:57h (29. in W 20 von 481) über die 21,1 km lange und mit 200 Hm gespickte Strecke, knapp an meiner Bestzeit vorbei, kann mich aber über neue Wettkampfeindrücke und -erfahrungen freuen.
Zuletzt möchte ich mich bei Sebastian (Marathon in 3:16h) für die coole Idee dort zu starten, seinem "Shuttle-Service" nach Brüssel und bei meinem Freund für die Unterkunft und die optimale Wettkampfbetreuung (inkl. Vor- und Nachbereitung vor Ort) bedanken.
Es war ein unvergessliches Wochenende. Wann und wo gibt es das nächste Highlight ?
Eure Läuferin Steffi
|
 |
 |